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Projektbeschreibung
Im Rahmen eines Theaterprojekts entwickeln Jugendliche, überwiegend geflüchtete junge Menschen aus der Ukraine, gemeinsam ein Theaterstück, das Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Inspiriert von historischen Stoffen und ihren eigenen Erfahrungen mit Krieg, Flucht, dem Leben in einem neuen Land und der Begegnung mit einer fremden Gesellschaft entsteht ein gemeinsames Drehbuch. Die Teilnehmenden schreiben Texte, verteilen Rollen, proben Szenen und ergänzen das Stück durch Filmsequenzen und Schwarz‑Weiß‑Fotografien.
Das Projekt verknüpft Theater, Film und Fotografie und schafft einen geschützten kreativen Raum, in dem sich die Jugendlichen künstlerisch ausdrücken, ihre Geschichten erzählen und gemeinsam an einem Ergebnis arbeiten, das in einer öffentlichen Aufführung präsentiert wird.

Hauptziel / Metaziel
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, die soziale, emotionale und kulturelle Integration von Jugendlichen mit Flucht- und Migrationsgeschichte zu fördern. Das Projekt stärkt ihre kreative Ausdrucksfähigkeit, ihr historisches Bewusstsein sowie ihre sozialen Kompetenzen und trägt dazu bei, dass sie sich in ihrem neuen Lebensumfeld besser orientieren und beteiligen können.

Teilziele

  • Förderung kreativer Ausdrucksformen durch Schreiben, Schauspiel, Film- und Fotoarbeit.

  • Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Auftrittssicherheit.

  • Förderung von Teamarbeit, Empathie und interkultureller Kommunikation in der Gruppe.

  • Unterstützung bei der Verarbeitung von Erfahrungen mit Krieg, Flucht und Neuanfang durch künstlerische Reflexion.

  • Ausbau von Medienkompetenzen durch den Einsatz von Kamera-, Ton- und Schnitttechnik.

  • Vorbereitung und Durchführung einer öffentlichen Aufführung als gemeinsamer Höhepunkt.

Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von ca. 14 bis 18 Jahren mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, vor allem aus der Ukraine, die in Deutschland leben. Besonders angesprochen werden junge Menschen aus sozial benachteiligten Lebenslagen, die von Bildungsbenachteiligung betroffen sind und nur eingeschränkten Zugang zu kulturellen Angeboten haben.

Wo und wie oft?
Das Projekt ist als mehrmonatiges Kursformat mit regelmäßigen Treffen (z. B. einmal pro Woche am Nachmittag/Abend) angelegt. Die Proben und Workshops finden in geeigneten Räumen (z. B. einer Schule, Kultur- oder Probenstätte) in Düsseldorf statt. Je nach Modul (z. B. Arbeit am Stück, Schauspiel, Bewegung und Tanz) arbeiten die Jugendlichen kontinuierlich mit derselben Gruppe, um Vertrauen, Kontinuität und eine intensive künstlerische Entwicklung zu ermöglichen.
Am Ende des Projektzeitraums findet eine öffentliche Aufführung auf einer Bühne statt, bei der Theaterstück, Filmsequenzen und Fotoarbeiten präsentiert werden.

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